Ultimo
michael 20. Juni 2009
Venedig: Der letzte Tag vor der Heimreise!
Endlich haben wir uns heute mal etwas Zeit für den Rialto-Markt genommen, der ja direkt vor unserem Locanda-Fenster liegt. Scho schee, würde der Münchner sagen. Hier gibt es halt Brassen und Wolfsbarsche und Seeteufel und und und en masse. Aber zu sehr schwärmen wollen wir doch nicht, weil “unser” Viktualienmarkt ja auch Einiges zu bieten hat.
Der nächste Programmpunkt war die Redentore-Kirche auf Giudecca – stammt sie doch von Palladio. Aber auch der Venezianer muss mal heiraten (die Venezianerin besteht darauf!), deshalb ging das nicht. Also erstmal weiter. Auf dem Weg sind wir über eine Luigi-Nono-Fotoausstellung gestolpert, die uns ein nettes Mitbringsel für meinen komponierenden Sohn beschert hat.
Nach dem Essen (PIZZA!) habe ich mich in Richtung Giardini bewegt, um mal einen radikalen Ikonographiewechsel zu erleben (von Tintoretto zur Avantgarde) und mir zwei Stunden Biennale gegönnt. Claudia hat sich unterdessen auf einer Parkbank abgelegt. Wer von uns mehr davon hatte, sei jetzt mal dahingestellt. Der deutsche Pavilllon jedenfalls kommt gegen einen Ikea-Showroom nicht an, bei den Franzosen wird man eingesperrt … den Rest erspare ich Euch.
Abschließend sind wir doch noch in die Redentore-Kirche gekommen, über den Hafen (Riesen-Kreuzfahrt-Pötte lagen dort) zurück zum Hotel gefahren, haben unsere Siebensachen geholt und mit der einen oder anderen Spritzpause zum Bahnhof geschlendert. Gleich steigen wir ein und fahren ganz dekadent mit dem City-Nightline in einem Zweibett-Abteil mit Dusche und WC heim …
… und wirklich traurig sind wir nicht darum.
Nochmals Glückwünsche an Joan! Wir bitte um Entschuldigung für die 35 Minuten Verfrühung!
- Durchwachsenes Wetter
- Keine Kommentare