Auf der Straße

michael 12. Juni 2009

SoaveVerona – Soave: Es ist leider nicht vermeidbar, aber ich muss schon wieder von Wein sprechen, denn wir sind in Soave angekommen. Sonst gibt es nicht viel Neues zu berichten: Wieder einmal Straße. Hinaus aus Verona, hinein nach San Martino und weiter Richtung Osten. Der Wanderführer behauptet, es sollte allmählich ruhiger werden, wir merken davon nichts. In Pieve haben wir in einer ganz einfachen Trattoria am Straßenrand eine ausgiebige Mittagspause gemacht, und dann ging es weiter an der Straße entlang. 20 Minuten lang war es mal so richtig schön, über den Rest breiten wir den Mantel des Schweigens.

Soave ist nicht unbedingt eine Reise wert, aber wir haben den Wein der Region in mehreren Enotecas gebührend würdigen können. Immerhin! Außerdem haben wir beim Abendessen unseren netten Mitwanderer Daniel wiedergetroffen, den wir seit Brixen kennen. So kommt sogar ein kleines bisschen Camino-Feeling auf.

Unser Limerick ist heute nicht der Brüller, wir sitzen nämlich noch mit Daniel beim Spritz und haben nicht den richtigen Nerv zum Dichten. Trotzdem:

Ein schöner Tenor aus Soave
traf nie die richt’ge Oktave.
Den Mädchen war’s gleich,
’s gab immer Gekreisch
beim schönen Tenor aus Soave.

PS: Der Abend ist noch lang geworden. Es geht jetzt schon auf ein Uhr nachts zu.

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1 Kommentar zu “Auf der Straße”

  1. Marion am 12. Juni 2009 um 21:50 Uhr

    Ihr seid super ;-)
    Schau jeden Tag was ihr so treibt und find’s so schön von euch zu lesen!
    Haltet durch… ich denk an Euch!

    Alles Liebe
    Marion

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